Boston – Geschwister von Schlaganfall-Patienten haben selbst auch ein erhöhtes Risiko, einen Hirninfarkt zu erleiden. Ihre Gefährdung ist einer US-Studie zufolge im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung fast doppelt so hoch. Die Wissenschaftler hatten mehr als 800 Geschwister von etwa 180 Patienten untersucht, die entweder einen ischämischen Schlaganfall oder aber eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten hatten.
Ischämische Schlaganfälle entstehen durch blockierte Blutgefäße im Gehirn, bei einer TIA löst sich die Verstopfung des Gefäßes wieder. Für das im Vergleich zur übrigen Bevölkerung verdoppelte Risiko nannten die Mediziner auf einer Fachtagung in Boston zwei mögliche Erklärungen: Zum einen teilen Geschwister genetische Faktoren, die eine Rolle spielen könnten. Denkbar sei aber auch, dass ähnliche Umweltbedingungen zu dem erhöhten Risiko beitrügen. (AP)
Was sind das für grüne Links?
Versicherung
Telefontarife


