Berlin – Schauspieler Will Smith droht eine wichtige Rolle vom demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama weggeschnappt zu werden. Zu seinen früheren Plänen, der erste schwarze US-Präsident zu werden, sagte der 39-Jährige der „Bild am Sonntag“: „Ich fürchte, das kann ich vergessen.“ Er lasse Obama aber gerne den Vortritt: „Ich gebe ihm acht Jahre Zeit, und dann übernehme ich.“
Sich selbst sieht der immer gut gelaunt scheinende Hollywood-Star und Sänger als extremen Realisten ohne Illusionen. „Ich bin gnadenlos skeptisch, wenn es um unsere Gesellschaft geht“, sagte er. „Wenn ich mir ansehe, was die Menschheit in den vergangenen tausend Jahren angerichtet hat, ist es nicht übermäßig verwegen zu vermuten, dass sie das in den kommenden zehn Jahren auch tun wird.“ Wenn es um ihn selbst gehe, sei er aber „sehr optimistisch“, sagte Smith. „Seit ich mit 17 Jahren zum ersten Mal meinen eigenen Song in einer lokalen Radiostation gehört habe, ist mein Leben wirklich toll.“ (AP)
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